Zeitschinder Kaffee

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Mh, seit gut einem Jahr arbeite ich ja mittlerweile als Programmierer.

Kaffee spielt in diesem Berufszweig eine doch nicht zu verachtende Rolle. Neben dem obligatorischen Aufwecken am morgen dient es auch dazu, die Konzentration und Hirnaktivität den gesamten Tag über auf einem recht hohen Level zu halten.

Ebbt die Kaffeezufuhr bei Feierabend ab ermüdet der Geist und Körper, was bei mir zu chronischem einschlafen während der Zugfahrt führt. Glücklicherweise konnte ich bisher verhindern, erst in Bagdad-Eschingen aufzuwachen.

Doch mittlerweile bemerke ich, mir eine weitere Angewohnheit im Umgang mit Kaffee angewöhnt zu haben – und zwar die des Zeitschindens. Mittlerweile ist der erste Gedanke der mir bei ungeliebten Aufgaben einfällt: "Erstmal Kaffee holen!".

Egal was es ist, sei es Arbeit die ich verfluche (kommt oft vor) oder Gespräche die mir schwer fallen, mein Geist wünscht sich immer zuerst eine Tasse Kaffee.

Auch dient dies natürlich dazu, die Arbeitszeit zu verringern. Den wenn ich 5x Kaffee hole, dann bin ich 5x mindestens 5-10 Minuten unterwegs. Diese Zeit arbeite ich nicht, muss ich nicht Dinge tun die ich hasse, gehören meine Gedanken mir.

Man merkt es schon: Ich brauch nen neuen Job. 

3 Gedanken zu “Zeitschinder Kaffee

  1. Seit dem ich nicht mehr rauche, geht es mir ähnlich. Also ich verfluche meine Arbeit nicht mehr, da ich mittlerweile was sinnvolles und interessantes zu tun habe, aber das mit dem Kaffee holen bleibt.
    Früher war es dann 4-6 mal Rauchen gehen und 2x Kaffee trinken …

  2. schon blöd wenn man direkt am arbeitsplatz rauchen kann, und die kaffemaschine nur 5 meter entfernt ist 😉

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