Zeit für die Uhrumstellung: Der ultimative Guide

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Jaja, es ist also mal wieder soweit, die Umstellung der Uhren auf die Winterzeit steht an. Und schon seh ich sie wieder, die kleinen gelben und roten Fragezeichen über den Köpfen der Menschen. Vor oder zurück, zurück oder vor – oder vielleicht doch im Kreis? Seit ein paar Jahren hab ich damit keine Probleme mehr. Zeit also, meine Weisheiten unters Volk zu streuen!

Zuerstmal für diejenigen, die ihr Fragezeichen platzen lassen wollen und deshalb hier sind:
Umgestellt wird am nächsten Wochende Sonntag-früh um 3 Uhr morgens. Aus 3:00 Uhr wird 2:00 Uhr. Die Uhr wird also ZURß“CK gestellt. Zurück auf die Zeit, die vor einer Stunde herrschte quasi.

Und wie merk ich mir das nun bis zum März (Klingeling! Sommerzeit)?

1. Die Schwarz-Weiss Methode

Es ist doch eigentlich ganz einfach zu merken: Sommerzeit ist böse, Winterzeit ist toll. Doch warum?

Mal angenommen, der Körper würde eine innere Uhr besitzen. Und ja, es gibt sie wirklich, auch wenn mir immer wieder Leute weis machen wollen das wäre Unfug. Ist es nicht, den schließlich bist du abends müde und… naja… morgens auch!

Wenn die Zeit auf Winterzeit umgestellt wird, wird sie ja 1 Stunde zurück gestellt. Das bedeutet also, wir können in dieser Nacht länger schlafen! Nämlich eine Stunde. Der nächste Sonntag hat also genau genommen 25 Stunden. Das ist schonmal sehr toll! (Auch wenn es kein Arbeitstag ist)

Aber es wird noch toller: Angenommen, ich müsste jeden Morgen um 6 Uhr aufstehen (es ist so zum kotzen…). Dann stellt sich meine innere Uhr irgendwann darauf ein. Ich wach also manchmal schon ohne Wecker wenige Minuten vor 6 Uhr auf. Jetzt hat sich die Realzeit aber verschoben! Wenn ich um 6 Uhr aufstehen müsste, dann ist es aber erst 5 Uhr! Ich wach also auf, gug auf die Uhr, freu mich und schlafe vor Freude weinend wieder ein, da ich ja noch eine Stunde pennen kann. Toll Toll!

2. Die Nachdenken-Methode

Ok, eine Frage: Weist du, warum die Uhr überhaupt umgestellt wird? Ich verrate es dir: Im Winter geht die Sonne später auf und früher unter: Die Tage werden kürzer. Das ist blöd, den im Dunkeln macht die Welt weniger Spass.

Also hat sich ein kluger Johnny gedacht: Stellen wir doch die Uhr um, damit wir das Tageslicht besser nutzen können.

Ergo:

  • Sonne geht später auf -> wir stehen später auf -> Im Winter wird die Zeit zurück gestellt.
  • Sonne geht früher auf -> wir stehen früher auf -> Im Sommer wird die Zeit vor gestellt

Im Sommer verschiebt sich unsere Produtivzeit eben nach hinten – genauso wie es die Sonne tut.

Ist eigentlich ganz einfach zu verstehen. Verstanden = gemerkt. Schön!

2 Gedanken zu “Zeit für die Uhrumstellung: Der ultimative Guide

  1. Der eigentliche Grund für die Umstellung der Uhr, lag eigentlich in der Stromersparnis, die man dadurch das es länger hell ist, erreichen wollte! Hat allerdings nich wirklich viel gebracht! 😀

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