Moobicent: Der Mann am anderen Ende

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Mann, es gibt Jobs, da wird man regelmäßig in Situationen gedrängt, die sich keiner wünscht. Die für mich schlimmste dieser Situationen ist es, der Buuman für etwas zu sein, wofür man nicht die Bohne kann.

Mein Job bei der Bundeswehr gehört da eindeutig auch dazu. Beispiel: Man sitzt in der Truppenküche am Esstisch und schlingt seinen Schweinefraß runter. Plötzlich macht es „Piep Piep“ – ganz klar, jemand hat mich entdeckt, jemand der weiß das ich ein S6 Mann bin, ein Computerfutzie. „MEIN DRUCKER GEHT SCHO WIEDER NET! DER BEAMER IST KAPUTT! DER SCHEISS COMPUTER GEHT SCHON WIEDER NET!“

Ich liebe es. Anderes Thema:

Die Leute, die momentan auch kein sehr schönes Leben haben dürften, sind die Leute der Moobicent Kundenbetreuung. Es herrscht dicke Luft. Dicke Luft zwischen mir, dem Kunden, und ihm, dem taubstummenhalbtoten Walfisch namens Moobicent.

Das Problem ist: Zwischen mir und dem Wal ist zu erstmal das Telefon, und dahinter ein Mensch, der genauso wenig Ahnung und Schuld an der Situation hat wie ich. Ich kanns mir gut vorstellen: Von morgens bis abends rufen Leute an, die dem Kundenberater aus Zorn direkt Krebs in den Kopf wünschen. Doch vergessen die meisten, dass er nichts dafür kann.

Ich bin davon überzeugt: 99% der Mitarbeiter wissen noch nicht mal was abgeht. Wir, die Kunden denken, die dürfen uns nichts sagen, aber ich glaube, die sind genauso ahnungslos wie ich.

Es ist Krieg. Kundenkrieg! Und es wird nur Opfer geben in diesem UMTS-War!

Anyway, um das Thema ein bisschen zu aktuallisieren. Hier mein Posting aus dem gigantischen weiterwachsenden Onlinekosten.de Forenthread zum Thema:

Ein Anruf bei der Radicents Nummer war wirklich effektiver, war ein netter Mitarbeiter dran der sich sichtlich Unwohl in seiner Rolle des Hinhalters fühlt…

Was ich ihm entlocken konnt:
Wenn ich wirklich sehr unzufrieden bin, was wohl zutrifft, dann räumen sie mir ein Sonderkündigungsrecht ein. Nach meiner Nachfrage was ich dazu tun müsste meinte er, ich solle eine „formlose Mail“ an info at radicens.com schreiben und könnte dort, nunja, mein „recht einfordern“.

Das dies wohl in der Praxis nicht so einfach ist wie er mir das aufgetischt hat, dürfte klar sein.

Des weiteren hat er mich gefragt ob ich per Post schon was bekommen hätte. Nach meiner Nachfrage meinte er die betroffenen würden in den nächsten Tagen auf jedenfall noch Post erhalten.

Und das übliche blabla. Sie arbeiten mich Hochdruck dran, es tut ihm leid, zeitlich kann er aber keien Aussagen machen.

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