I got an pad

This post was published 6 years, 6 months ago. Some material it contains may no longer be applicable.

So, seit 27. Mai und somit einem Tag vor dem offiziellen Deutschlandstart ist es nun also in meinem Besitz:
Das iPad.

Ein komplettes Review gibt es von mir nicht, das haben schon viele andere getan.

Aber was mir so aufgefallen ist:

  • Unfassbar schnell! Das Ding fluppt sowas von flüssig, das selbst mein MacBook dagegen abstinkt. Vor allem der Vergleich mit dem iPhone 3G (beide iPhone OS) ist keiner. Stimmen die Gerüchte, kommt in das neue iPhone (Vorstellung am 7. Juni) der selbe Prozessor wie im iPad. Ausgezeichnet!
  • Schwer! Das kleine Tablet ist schwerer wie ich erwartet hatte. 680 Gramm sind halt doch mehr wie ein Stapel Papier.
  • Wie zum Teufel soll ich das Ding halten? Die Leute in den iPad Werbespots haben nicht zum Spaß immer die Füße auf dem Tisch, den das ist definitiv die beste Methode das Gerät zu halten. Ansonsten hab ich noch keinen optimalen Griff gefunden. In einer Hand halten und mit der anderen Tippen geht kurz, auf Dauer macht das Gewicht aber Probleme. Ist man allerdings nicht gerade im Tippen klappt das halten mit zwei Händen super. Den Daumen (oder beide) auf den Screen zum scrollen klappt hervorragend.
  • Akku WTF? Der Akku hälft EWIG! 10 Stunden am Gerät rumspielen bis er leer ist. Standby? Ewig? Ich weis es nicht. Gerät wacht innerhalb einer Sekunde aus dem StandBy auf und schlägt somit jeden Laptop.
  • Wlan-Empfang nicht immer ideal. Kommt allerdings auf den Router an. Mein dümmlicher Speedport 503V hier zuhause erzeugt regelmäßig kurze Verbindungsabbrüche. Laut Apple liegt das daran das er ein Dual-Band Wlan sendet (b+g Netz). Leider lässt sich das hier nicht deaktivieren. Davon abgesehen scheint das iPad trotz Spezifikation nicht mit n-Wifi Netzen klar zu kommen. Es ist aber ein Patch für das Problem seitens Apple angekündigt.
    Aber um nochmal klar zu stellen: Die Aussetzer dauern maximal 1-2 Sekunden und das Gerät stellt die Verbindung selbstständig wieder her. Ist also zu verschmerzen.

Ich habe mich übrigens für das Wifi-only Model entschieden. Für mich waren 499 Euro das definitive Ende der finanziellen Fahnenstange für ein Spielzeug. Um es draussen immer dabei zu haben ist es (meiner Meinung nach) sowieso viel zu groß, daher ist die Frage für mich als iPhone Besitzer ziemlich leicht zu beantworten welches Model es sein soll. Zu beachten ist vielleicht noch, dass sich das Wifi-Model und die 3G Variante nicht nur durch die Konnektivität unterscheiden, sondern dass das 3G Model zusätzlich einen GPS Chip + Kompass verbaut hat. Das 3G Model hat außerdem noch eine Plastik-Abdeckung um den 3G Empfang zu verbessern.

Und nun die Frage die natürlich unter den Nägeln brennt:
Braucht man das Ding?

Ich denke nicht. Aber ist es ein geniales Spielzeug? Natürlich! Für alle die zu Faul sind immer ihren Laptop auszupacken, Strom anzuschließen. Dank super Akku: perfekt!

Auch für Leute die ihren Rechner nur als Browser sehen (mir fällt da zB meine Mutter ein) ist es ein ideales Gerät. Allerdings führte dort der erste Besuch der Testperson auf RTLnow.de. Mit meiner Antwort auf die Frage, warum den die Videos nicht gehen würde, konnte die Probandin dann allerdings nichts anfangen. (Kein Flash! Dummes RTLnow).

Als Fazit bleibt wohl nur die Tatsache, dass ich das Gerät wohl behalten werde. Wer mich kennt, der wird mit nichts anderem gerechnet haben. Ein spitzen Gerät und der Anfang einer neuen Geräteklasse für die durchaus Bedarf besteht, wie die Verkaufszahlen wohl belegen dürften.

Ein Gedanke zu “I got an pad

  1. Wollte dich schon zerreissen, aber der „Braucht man das Ding“ Abschnitt hat mich besänftigt.
    Kann man mit dem Teil gut tippen?

    Naja, trotzdem: 500 Euro für ein Stück Blech mit loligem Prozessor und beschnittenem „Betriebssystem“ ohne wirkliches Filesystem ist zu viel, um es zu investieren. Spar ich lieber bis Herbst und kauf mir dann nen neuen imac.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.