Moobicent: Kündigung? Interessiert mich nicht

9 Tage ist es her seit ich meine Kündigung per Email an Moobicent geschickt habe. Schön nur, das es niemanden interessiert.

Also heute wieder telefoniert. Anruf 1 ging ins Büro, den das ist weit günstiger als die Hotline (07142916891, viel Glück).

Frau geht ran. Ich schildere ihr mein Problem des gesperrt seins, sie will mich gleich an die Hotline verweisen, da es sich ja um ein technisches Problem zu handeln scheint.

Ich: „Nein, es ist kein technisches Problem. Eher ein kalkulatorisches, organisatorisches Problem.“
Sie: „Wenn sie gesperrt sind gibt es eine spezielle Nummer die sie anrufen können: 01805009385“

Der erfahrene Moobicent Kunde wird es gleich erkennen: Es ist die Standart Hotline 🙂

Der Typ der dort ran ging, mit dem hatte ich schonmal vor ner Woche telefoniert. Er meinte zu mir ich soll die Kündigung per Email rausjagen und mich auf seinen Namen beziehen – nichts ist passiert. Jetzt hat er mir ne Faxnummer gegeben.

Also gleich mal einen neuen liebenswerten Brief erstellt:

Sonderkündigung – Durchführung – Jetzt!

Sehr geehrter Herr XYZ,

hiermit fordere ich mit Frist zum 03.12.2007 die Durchführung meiner Kündigung gemäß dem mir eingeräumten Sonderkündigungsrecht.

Ich habe bereits am 19. November per Email die Kündigung eingereicht, wie am Telefon mit Ihnen vereinbart. Ich verlange, dass dieses Datum bei Berechnung der Gutschrift, welche mir selbstverständlich auf mein eingetragenes Konto zurück gezahlt werden soll, mit eingerechnet wird. (Eine Kopie der Mail finden sie auf Seite 2)

Korrekterweise wird mir die bezahlte UMTS Leistung bereits seit dem 21.10.2007 verweigert, weshalb Moobicent vielleicht in Betracht ziehen sollte, mir die unberechtigt abgebuchten Beträge (39,95 € abgebucht am 09.11.2007) selbständig zurück zu erstatten, bevor ich die Buchungen über entsprechende Mittel selbst wieder auf das korrekte Konto transferieren werde. Bitte nicht mit Argumenten wie „GPRS ist ja verfügbar“ kontern, den wenn sie kurz in sich gehen werden sie feststellen, dass sie mich damit nur beleidigen würden.

Ich bitte um eine Eingangsbestätigung dieses Faxes per Email an xyz@zxy.com sowie per Post an oben genannte Adresse.
Anmerkung: Im Gegenzug für eine unbeschränkte Entsperrung wäre ich bereit auf meine Forderungen zu verzichten.

mfG,
ABC

Das komprimierte Wochenende

panzer_21.jpgSo langsam regt es mich wirklich auf. Und zwar das Wochenende.

Die ganze Woche arbeitet man eigentlich nur darauf hin, endlich diese zwei scheiss Tage frei zu haben. Und wenn es dann soweit ist, ist eigentlich soviel zu tun das es einen schier erschlägt. Man steht zwischen den Fronten und will sich am liebsten zerreisen.

Einerseits will man die Freundin wieder sehen und mit ihr Zeit verbringen, andererseits aber schuldet man es dem Freundeskreis ebenfalls sich dort wieder blicken zu lassen. Und dazwischen ist man einfach nur gerädert von der Woche und will gar nichts mehr wissen, nur im Bett liegen und endlich mal alleine seine Ruhe haben. Den Privatsphäre gibt es bei der Bundeswehr nicht. Höchstens an genau einem Ort: Im Scheisshaus. (Und das nur wenn man Glück hat)

Ich bin sehr froh, dass sich meine BW Zeit dem Ende naht, den langsam kommt der Punkt, an dem es so nicht mehr weiter geht. Freitags abends heimkommen, und erstmal sowas von müde sein, dass eigentlich meistens nur noch Bett auf dem Dienstplan steht. Der Samstag geht schneller rum als man „Jawohl“ sagen kann, und mit dem Sonntag ist sowieso nichts anzufangen, da es spätestens 18 Uhr wieder heisst: ABMARSCH Richtung Kaserne!

Dieser Run auf das Wochenende kotzt mich dermaßen an. Und das Schlimme ist, dass es so bleiben wird. Sei es als Student oder als Arbeiter. Das zu akzeptieren gehört wohl auch zum Prozess des „Erwachsen werdens“.

Mag sein das andere besser damit klar kommen, ich tue es nicht.

Mit diesem Beitrag sende ich ein dickes „Sorry“ an alle raus, die mich aus genau diesen Gründen schon länger nicht mehr zu Gesicht bekommen haben. Sei es die Karlsruher FI-Connection, dessen Klassentreffen ich verpasst habe, die SLGler, deren Apréski Party ich leider sausen lassen musste oder wer auch immer, der sich sonst angesprochen fühlt.

20. Dezember ist das Datum, an dem sich alles ändern wird. Hooray!

Joe, ich will das du diese Zeit mit tollen Events verplanst! Danke.

Moobicent: Letztes Kapitel

moobix.JPGIch gebe auf. Ich kann es einfach nicht verkraften, jeden Monat 40 Euro von meinem Konto abgebucht zu bekommen und dafür keinerlei Leistung zu erhalten. Ich habe Moobicent gekündigt.

Es hat sich nichts geändert. Die Poweruser sind immernoch gesperrt, an der Hotline wird von „6-8 Wochen“ gesprochen bis die „technischen Problerme“ gelöst sind.

Ich traue es mich kaum zu sagen, aber: Der Plan von Moobicent geht auf.

Die Poweruser gehen, die Normal-User, auch „Profit-User“ genannt, bleiben. Moobicent hat gewonnen. Falls sich nicht wirklich noch irgendwelche Medien oder das Gesetz einschaltet, ist Moobicent der Gewinner. Und das wegen einer lächerlichen Lücke, die sie schamlos ausnutzen.

Den sie bieten ja bis zu 7,2 MBit an. Und sie sperren die Poweruser ja nicht komplett – sie sperren sie nur aus dem UMTS Netz aus, GPRS funktioniert noch. Von daher bringen sie ja „irgendeine“ Leistung.

Ein trauriger Tag für den Verbraucherschutz.

Update

Wer auch will, hier eine Email Vorlage für die regelkonforme Kündigung.

An: Kundenbetreuung@moobicent.de
Betreff: Inanspruchnahme Sonderkündigungsrecht

Hallo,
nach telefonischer Rücksprache mit Herrn XYZ möchte ich unverzüglich meinen Vertrag mit Moobicent kündigen.

Ich sehe es nicht mehr ein weiter bei dieser Kundenverarsche mit zu machen. Euer Plan die Poweruser auszusperren und weiter auszunehmen wie eine Weihnachtsgans hat funktioniert. Mahlzeit.

Vielen Dank und Tschüss.


mfG,
PD

Moobicent Kennung:
0174xxxxx
(adresse)

MacBook: miniDVI-DVI Adapter – VGA Fehlanzeige

Man könnte Apple ja schon vorwerfen, dass sie ihre Kunden manchmal so richtig ausnehmen.

Beispiel: MacBook. Das MacBook hat einen Grafikausgang, an den man, theoretisch, sowohl digitale Monitore via DVI und auch analoge Monitore via VGA anschließen kann. Theoretisch.

Praktisch hat das MacBook jedoch einen von Apple neu erfundenen Anschluss mit dem schönen Namen „miniDVI“. Um den Anschluss nutzen zu können braucht man einen Adapter, den es bei Apple für ca. 20 Euro zu erstehen gibt.

Wer jetzt aber denkt, er könnte auf den DVI Anschluss des Adapters einen VGA Adapter schrauben, der irrt. Es ist eigentlich normal, dass ein DVI Ausgang immer auch ein analoges Signal auswirft das man mit so einem Adapter nutzen kann, deshalb liegen die auch den meisten Grafikkarten bereits bei. Aber nicht so bei Apple.

Will ich sowohl DVI als auch VGA nutzen muss ich mir zwei Adapter kaufen. Jeweils für 20 Euro. Na Mahlzeit!